
„Vernissage eröffnet!“, das Metallgitter vor dem 2 andere Künstlerinnen und ich warten geht schwungvoll auf und der Galerist steht in knallroten Schuhen und einer Zigarette im Mund (die meistens aus ist) in der Tür. Wir treten ein: ein großer modern-weißer Raum mit einer Theke am anderen Ende, dort gibt es Sekt und Gin. Es werden Listen verteilt mit einer Übersicht der ausgestellten Werke, Preise (in einer Spanne von 300€ – 6.000€ ist alles dabei) und KünstlerInnennamen. Diese Woche waren mein Werk „Zwischentöne“ und ich in der StageGallery in Bonn. Mein Bild ist schon 2 Wochen vorher per Post angereist, wir haben uns bei der Vernissage wiedergetroffen. Auch dort hatte ich – wie in der Woche zuvor auf der Vernissage in Augsburg – viele spannende Gespräche; einige monologisieren gerne und erzählen immer wieder von weltberühmten Gallerien, in denen sie eigentlich ausstellen, mit anderen tauscht man sich über Maltechniken aus, wie man zum Malen gekommen ist – seit der Kindheit? Vollzeit oder noch ein anderer Beruf? Wir schauen uns gemeinsam Bilder an, reden darüber, welche Themen wir darin sehen, was uns motiviert zum Malen und an einigen Stelle wird es schnell sehr persönlich. Die zwei Stunden der offiziellen Vernissage sind sehr schnell vorbei, im Anschluss gehen wir wieder im kleinen Kreise etwas trinken. Alle sind sehr offen und herzlich und ich bekomme Anregungen von erfahrenen KünstlerInnen. Wir tauschen Kontakte – und natürlich Insta (natürlich!) aus. Mein Bild bleibt noch 1 Monat in der StageGallery hängen und freut sich über Besuch 😀